Der faule Spielleiter? Über Zeit und Aufwand (Ep. 4)

Shownotes

Zeit und Aufwand beim Spielleiten: Wie viel Vorbereitung ist sinnvoll?

Wie viel Vorbereitung braucht eine gute Session wirklich – und wann wird Vorbereitung zur Belastung? In dieser Episode sprechen David und Oliver über Zeit, Aufwand und Effizienz beim Spielleiten. Ausgangspunkt sind zwei sehr unterschiedliche Inspirationsquellen: Olivers neueste Rollenspielanschaffung (Blade Runner) und Davids Lektüreempfehlung You Want to Be a Game Master von Justin Alexander.

Die beiden diskutieren, warum Vorbereitung überhaupt wichtig ist, was sie konkret am Spieltisch besser macht und wie sich der Aufwand über die Jahre verändert. Dabei geht es auch um die Frage, welche Vorbereitungsarbeiten echten „Return on Investment“ liefern und welche eher in Detailverliebtheit und Over-Preparation enden.

Ein besonderer Fokus liegt auf Priorisierung: Welche 20 Prozent Vorbereitung erzeugen 80 Prozent Spielspaß? Welche Dinge geben Sicherheit, welche machen einfach nur Spaß? Und wie kann man Vorbereitung so gestalten, dass sie inspirierend bleibt, statt in Pflichtarbeit auszuarten? Am Ende stehen klare, praktische Tipps für alle, die regelmäßig leiten – egal ob mit viel Erfahrung oder gerade erst am Anfang.

Highlights & Timestamps

00:00:00 Intro & Thema: Zeit und Aufwand beim Spielleiten 00:01:00 Olivers letzte Anschaffung: Blade Runner (komplett) 00:02:24 Helfen Regelwerke beim Effizienz-Thema? 00:03:45 Weltbeschreibung bei Blade Runner: fragmentarisch und zugänglich 00:05:04 Davids Buch-Tipp: You Want to Be a Game Master (Justin Alexander) 00:06:45 Der zentrale Konflikt: großartige Tipps, aber sehr viel Aufwand 00:07:29 Fokus der Folge: Vorbereitung, nicht Pacing am Spieltisch 00:08:49 Warum ist das Thema wichtig? Freizeitökonomie und Ertrag 00:10:01 Aufwand vs. Zeit: Vorbereitung kann Teil des Hobbys sein 00:12:27 „Der Weg ist das Ziel“ – aber nicht alles macht gleich viel Spaß 00:13:14 Spaß vs. Pflicht: Handouts lieben, Statblocks hassen 00:15:13 Was passiert eigentlich in der Vorbereitung? Ein Überblick 00:18:07 Warum bereiten wir vor? Kunst, Applaus, Performance 00:19:00 Sicherheit durch Vorbereitung: Kontrolle und Rückfalloptionen 00:22:47 Vorbereitung verändert sich mit Erfahrung: weniger, aber gezielter 00:23:56 Pareto-Prinzip: 20 Prozent Aufwand für 80 Prozent Ergebnis 00:25:12 Prep for Inspiration: vorbereiten, um gut improvisieren zu können 00:25:33 Detektivabenteuer als Sonderfall: Facts müssen stabil bleiben 00:26:17 Genres bestimmen Vorbereitung: Dungeon vs. Mystery vs. Realismus 00:28:20 Muss die Spielleitung Regeln perfekt können? Delegieren hilft 00:29:58 Tipp: „Regel des Tages“ – selektiv lernen, was die Session braucht 00:31:17 Zu viel Vorbereitung: Railroading-Gefahr und Bustour-Syndrom 00:33:05 Anekdote: Kritischer Treffer killt Boss – Vorbereitung „fürn Arsch“ 00:34:15 Grundregel: Verlieb dich nicht in deine Vorbereitung 00:34:54 Tipp 1: Vorbereitung ist immer – in kleinen Iterationen arbeiten 00:35:56 Tipp 2: Priorisieren, priorisieren, priorisieren 00:36:59 Realistisch: 30–60 Minuten Vorbereitung können reichen 00:37:00 Empfehlung: Return of the Lazy Dungeon Master (Michael Shea) 00:38:23 Abschluss: Es gibt kein Richtig und Falsch – nur passend zur Gruppe

Wichtige Takeaways

  • Vorbereitung ist keine Pflicht, sondern kann Teil des Hobbys sein – solange sie Spaß macht.
  • Aufwand entsteht oft dort, wo Vorbereitung Dinge enthält, die man nicht gerne tut (z. B. Statblocks).
  • Unterschiedliche Genres erfordern unterschiedliche Vorbereitung: Mystery braucht Stabilität, Dungeon braucht Struktur und Stats.
  • Vorbereitung liefert zwei große Vorteile: bessere Performance und mehr Sicherheit am Tisch.
  • Nutze das Pareto-Prinzip: fokussiere auf die 20 Prozent, die 80 Prozent Nutzen bringen.
  • „Prep for Inspiration“: bereite so vor, dass du gut improvisieren kannst, statt alles auszuschreiben.
  • Delegiere Regelkunde: Eine Person am Tisch kann Regel-Fragen übernehmen.
  • „Regel des Tages“: Lerne gezielt die Regeln, die du in dieser Session wirklich brauchst.
  • Zu viel Vorbereitung erhöht das Risiko von Railroading und Enttäuschung, wenn Dinge nicht „abgerufen“ werden.
  • Liebe deine Assets nicht zu sehr: Kein Plan überlebt den Kontakt mit den Spielern.

Links & Ressourcen

Abonniere den Podcast, wenn du weitere konkrete Tipps zur Spielleitung hören willst. Schick uns deine besten Effizienz-Hacks: Was sparst du dir konsequent – und was ist für dich unverzichtbar?

Transkript anzeigen

00:00:00: David: Willkommen zum zwei B12 Podcast, wo wir Olly und David auf dem Weg sind, die besten Spielleiter der Welt zu werden. Indem wir uns intensiv austauschen miteinander, mit Gästen und auch gern mal mit den Zuhörern. In jeder Folge wollen wir sprechen über das Spielleiten, nicht nur aus der Perspektive der Spielleitung und natürlich vor allem aus unserer Perspektive. Und dabei vertiefen wir immer ein Thema. Wir reflektieren, versuchen, neue Sichtweisen wahrzunehmen und vor allem voneinander zu lernen. Ganz konkrete Tipps und Tricks, aber auch vielleicht über grundsätzliche Prinzipien und vielleicht sogar Philosophien. Und heute soll es um ein ganz, ganz wichtiges Thema, glaube ich, gehen. Ob das wirklich so wichtig ist, sehen wir gleich. Nämlich Zeit und Aufwand beim Spielleiten.

00:01:00: David: Bevor wir da einsteigen, Olli, möchte ich dich fragen Was ist denn deine letzte Rollenspiel Anschaffung gewesen?

00:01:07: Oliver: Meine letzte Rollenspiel Anschaffung war alles vom Blade Runner Rollenspiel. Du

00:01:13: David: Alles.

00:01:13: Oliver: weißt, ich kaufe Rollenspiele, immer alles. Also wenn ich ein Rollenspiel kaufe, dann kaufe ich immer alles, was dazu existiert.

00:01:20: David: Die komplette Bibliothek. Und was umfasst

00:01:22: Oliver: So

00:01:22: David: das?

00:01:22: Oliver: sieht's aus.

00:01:22: David: Das Blade Runner Rollenspiel. Ist das jetzt

00:01:24: Oliver: Tatsächlich?

00:01:24: David: mehr als ein Buch?

00:01:25: Oliver: Ja. Es ist mehr als ein Buch. Es ist das Hauptregelwerk. Es war der Spielleiterschirm. Und

00:01:31: David: Hm.

00:01:31: Oliver: es war die erste Abenteuerbox. Ja,

00:01:34: David: Hm.

00:01:34: Oliver: Also tatsächlich eine Box?

00:01:36: David: Okay. Hast du schon mal reingeschaut?

00:01:38: Oliver: Na klar. Ich habe sogar schon gespielt. Und. Ach ja, genau. Ich habe natürlich auch gleich irgendwie drei oder vier Set spezielle Blade Runner Würfel gekauft.

00:01:47: David: Ja, sehr schön. Sehr schön. Und sind da denn Spielleiter Tipps drin in diesem Grundregelwerk?

00:01:54: Oliver: Ja, es sind so ein Kapitel. Wie leite ich das Spiel und wie funktioniert das? Das ist schon so, dass da beschrieben wird, wie man als Spielleiter dieses Rollenspiel auch umsetzen kann. Ja.

00:02:05: David: Und würdest du sagen, dass es irgendwie hilfreich Nützlich.

00:02:08: Oliver: Ja, also ich glaube schon, weil auch dort das Spiel sich so Mechanismen bedient, die einfach dem Genre und dem Thema zuträglich sind und diese

00:02:18: David: Ist?

00:02:18: Oliver: speziellen Mechanismen einfach noch besser zu durchschauen und als Spielleiter anwenden zu können. Das hilft schon. Ja, definitiv.

00:02:24: David: Mhm. Aber wenn du jetzt noch mal dieses gerade erwähnte Blade Runner Rollenspiel dir anschaust, würdest du sagen, dass die Tipps, die da drin sind, die in irgendeiner Weise helfen würden, Zeit und Aufwand beim Spielleiten zu minimieren oder klein zu halten oder in einem gewissen Rahmen zu halten, der für dich in Ordnung ist.

00:02:46: Oliver: Oh, also das ist ja eine schwierige Frage. Also ich würde

00:02:48: David: Mhm.

00:02:49: Oliver: sagen, direkt nicht. Also es gibt

00:02:51: David: Mhm.

00:02:51: Oliver: es kein Kapitel, wo es darum geht. Effizienz beim Spieler. Ja,

00:02:55: David: Mhm.

00:02:56: Oliver: indirekt mit Sicherheit schon, weil dort einfach viele Überlegungsprozesse, die man sich sonst als Spielleiter machen muss, einem abgenommen werden. Also

00:03:07: David: Mhm.

00:03:07: Oliver: wie setze ich denn so eine Fallakte? Heißen da die Abenteuer bei Blade Runner? Wie setze ich die denn um? Aus was bestehen die? Wie ist die strukturiert? Was sind so wichtige Komponenten? Also das spart mir natürlich schon Zeit, weil

00:03:20: David: Mhm.

00:03:20: Oliver: ich das nicht erst für mich selbst dekodieren muss. Vor allem, wenn ich aus einem anderen System komme, wo Abenteuer vielleicht anders aufgebaut sind oder anders beschrieben werden. Macht es mir den Einstieg jetzt in das konkrete System leicht und würde dann würde ich sagen indirekt sparen die mir schon Zeit die Tipps? Ja.

00:03:36: David: Mhm. Mhm. Und so? Weltbeschreibung und so?

00:03:38: Oliver: Sagen wir es mal so Das ist bei Blade Runner vielleicht eine gemeine Frage, weil das sehr stark davon ausgeht, dass die Filme kennst und ich habe

00:03:45: David: Mhm.

00:03:45: Oliver: die Filme halt inhaliert. Also wenn du willst, kann ich jetzt anfangen, den ersten Film zumindest komplett nachzusprechen, aber in allen Rollen mit verstellten Stimmen. Aber grundsätzlich ist es dort so, dass also die Weltbeschreibung, ich würde jetzt mal sagen so ein Drittel des Buches ausmacht und sehr fragmentiert wiedergegeben ist, So ein bisschen wie ich sag mal so, Romane wie Stand on Sansibar oder so, wo es also weniger eine kontinuierliches Narrativ gibt, sondern einzelne Schlaglichter auf einzelne Szenen gesetzt werden, die dann so eine Gesamtstory ergeben, wo man sich als Spielleiter auch schön, ich sag mal, einzelne Aspekte rauspicken kann und nicht zwingend erstmal den ganzen Kladderadatsch lesen muss, bis man verstanden hat, um was es geht. Und das ist tatsächlich dort sehr, sehr gut gemacht. Anders als bei anderen Spielen, wo man erstmal sich durch Tonnen Prosa walzen muss, bis man die Welt verstanden hat.

00:04:38: David: ich habe mir zwei Punkte jetzt noch mal gesondert notiert, was du gesagt hast, auf die ich dann nachher nochmal eingehen will. Das eine ist eine Struktur, dass dir vorgeschlagen wird, wie du Abenteuer strukturieren kannst und dass du sagst, dass das allein schon wahnsinnig hilfreich ist. Ähm zu die Vorbereitung effizienter zu machen. Und zum anderen hast du erwähnt, so ein bisschen in einem Nebensatz, dass es ja durchaus Unterschiede geben kann zwischen verschiedenen Spielsystemen oder Spielregeln, Spielwelten, vielleicht auch oder Genres, dass das einen Unterschied machen kann. Auf die Vorbereitung und das würde ich nachher auch ganz gerne noch mal aufwerfen, bevor ich ins eigentliche Thema einsteige, nämlich Was haben wir denn? Unsere Sicht auf Zeit und Aufwand? Beim Spielleiten möchte ich ganz gerne noch kurz erzählen, was meine jüngste Anschaffung ist. Ich habe mir ein eBook gekauft. Ist schon ein bisschen länger her, aber das ist tatsächlich meine jüngste Anschaffung und ich lese es gerade eben auch. Das heißt so You want to be a game Master von Justin Alexander. Der ist vielleicht einigen von unseren Zuhörern ein Begriff.

00:05:54: David: Also, ein Autor, Justin Alexander, hat eine Website, die heißt The Alexandrian. Seit langer, langer Zeit ist sie im Netz verfügbar. Und da sammelt der Justin wahnsinnig viel Informationen. Sehr, sehr tiefgehende Gedanken übers Rollenspiel. Und vor allem aus der Perspektive des Spielleiters hat er auch einen YouTube Kanal. Kann man sich auch mal angucken. Wir packen beides. Also Link zur Website und zum YouTube Kanal in die Shownotes und in dem Buch, was im Wesentlichen so ein kleiner Best of ist seiner Website plus noch so ein bisschen zusätzliches Material, spricht er über alle möglichen Dinge eben, die ein Rollenspielleiter so tun sollte oder müsste. Und er spricht über Dungeons, spricht über Mystery Adventures. Er spricht über sogenannte Raids und Highs, also Einbruchsgeschichten. Er spricht über Urban Adventures, also Abenteuer in der Stadt. Und dann, als letzten größeren Teil, spricht er auch über Wildnisgeschichten. Hat er noch ein paar ExtraCredits, wie er es nennt? Am Ende so eine Art Appendix mit zusätzlichem Material, zum Beispiel, wie man NPCs generiert, wie man spannende Combatkämpfe leitet oder auch neue Spielregeln erlernt. Und ich finde, er hat wahnsinnig viele großartige Tipps und Vorschläge. Hat sich super viele Gedanken gemacht hat. Es werden ganze Subsysteme vorgestellt in dem. In dem Spielsystem in dem Buch zum Beispiel Wilderness Travel hat er wirklich über Seiten entwickelt er da so ein Subsystem, wie man halt so eine Wilderness Travel spieltechnisch umsetzt. Wahnsinnig viele Details, sehr umfangreich. Absolute Empfehlung Das Buch sehr tiefgehend, sehr detailliert. Aber ich habe mir immer wieder gedacht Wow, das ist sehr, sehr cool. Da hat sich jemand wahnsinnig viel Gedanken macht und da ist jemand wahnsinnig investiert ins Spiel leiten. Aber es ist auch unglaublich viel Aufwand, wenn man das alles selber aufbereiten möchte. Und dann denke ich mir immer Habe ich immer so gedacht, brauche ich das alles? Also die Überschrift ist so You want to be a game master. Und die die Implikation des Ganzen ist ja, du bist nur dann in Game Master, wenn du halt das alles machst. Und ich bin mir sicher, dass Alexander das nicht so sagen würde, dass er das nicht unterschreiben würde. Aber das kann man natürlich so ein bisschen rausziehen und deswegen würde ich ganz gerne heute mal ein bisschen tiefer sprechen über das Thema Zeit und Aufwand beim Spielleiten und vielleicht noch kleiner. Kleine Vorwegnahme Wir sprechen hier vor allem von der Vorbereitung zum Spielleiten. Nicht das Spiel selbst, nicht das, was am Spieltisch passiert. Auch das ist wichtig. Also Zeit im Spiel. Wie viel Zeit und wie viel Aufwand gebe ich den einzelnen Teilen am Spieltisch. Was dauert in einer Session, Wie lange? Das ist superrelevant, Aber das ist eine Frage eher von Pacing und das werden wir vielleicht in einem zukünftigen Podcast nochmal besprechen. Hier geht es jetzt vor allem in der Vorbereitung. Und vielleicht vorweg mal die Frage an dich, Uli Warum ist das wichtig? Warum ist es wichtig? Warum sollten wir uns über Zeit und Aufwand beim Spielen unterhalten?

00:08:49: Nikolaos Giavridis: Na ja, zum einen ist es ja so, dass der Aufwand, den man betreibt, wenn man das Wort Aufwand dafür verwendet, schon impliziert, dass es etwas ist, was man wegschaffen muss und keinen Spaß macht. Also wenn ich etwas nicht als Aufwand bezeichne, sondern da mich darin verliere und keine Ahnung wie viel Spaß damit habe, dann ist es Teil des Hobbys. Dann würden wir es, glaube ich, nicht als Aufwand bezeichnen. Aber ich glaube, wir sprechen da über diesen Aspekt des Aufwandes, dieser Vorbereitung, die man machen muss, um dann am Spieltisch den eigentlichen Spaß zu haben. Und das ist das, was für mich Aufwand bedeutet. Und den versuche ich natürlich in so einem ökonomischen Rahmen zu halten, weil tatsächlich hat man drumherum ja auch ein Leben. Man muss arbeiten gehen, man ist verheiratet, man hat Freunde und Hobbies, die man sonst noch so machen möchte. Und deshalb ist diese Ökonomie, die man da vielleicht berücksichtigt, eigentlich dem eigenen Ego geschuldet. Also die

00:09:48: David: Mhm.

00:09:48: Nikolaos Giavridis: eigene Freizeit Ökonomie nenne ich es mal und Aufwand ist dann eben für mich, wenn ich Freizeit opfern muss, um etwas zu erreichen, was erst später sich auszahlt in Form von Spiel und Spaß am Spieltisch.

00:10:01: David: Also. Ökonomie ist ein super wichtiger Punkt, weil dann natürlich auch gleichzeitig noch ein anderer Aspekt mit hineinspielt, nämlich der Ertrag des jeweiligen eingesetzten Aufwandes oder der eingesetzten Zeit. Also was ist eigentlich der Ertrag von bestimmten Sachen, die ich vorbereite? Und da komme ich auch gleich später noch mal drauf. Ich will vielleicht noch einen Punkt. Also ich stimme hundertProzentig zu. Das sind alles Punkte, die ich auch im Hinterkopf habe. Aber vielleicht noch einen weiteren Punkt. Ich habe keine repräsentativen Daten dazu. Aber wenn ich mich so anekdotisch umhöre bei Leuten, die jetzt nicht spielleiten, wenn ich die Frage, warum Spieler die eigentlich nicht. Dann kommt ganz oft ich kann es nicht, aus welchen Gründen auch immer das dann können wir auch noch mal sprechen, in einem anderen, anderen Folge. Aber der zweite Punkt ist es ist mir zu viel Zeitaufwand. Es ist mir zu viel Arbeit und ich glaube, wenn wir für uns selbst erstmal klar machen, was ist eigentlich also ist es eigentlich so viel Arbeit? Kostet das eigentlich so viel Zeit? Für was nutze ich diese Zeit eigentlich und für was bereite ich eigentlich vor? Und dann vielleicht noch so eins zwei Tipps voneinander. Vielleicht auch lernen können, wie wir den Zeitaufwand vielleicht nicht unbedingt reduzieren, aber so effizienter. Du hast den Begriff Effizienz benutzt, den den Zeitaufwand so effizient zu machen, dass ich das, was wir vorbereiten, tatsächlich auch lohnt. Für uns, was das für uns dann bedeutet, kann ja dann auch wieder was ganz Unterschiedliches sein.

00:11:32: Nikolaos Giavridis: Dann lassen wir mal das Pferd von hinten aufzäumen. Was heißt denn für dich lohnen? Ab wann lohnt sich das denn für dich? Rollenspielen?

00:11:38: David: Also das ist das ist mir zu groß mit dem wann lohnt sich Rollenspiel, für was lohnt sich der Aufwand? Für mich sind. Für was lohnt sich die Vorbereitung? Und ich würde ich würde sagen, für mich persönlich ist es so Ich vorbereite gern. Für mich ist das tatsächlich Teil des Hobbys. Ich habe da Spaß dran. Manchmal ist es viel, manchmal ist es wenig. Und das kann ich selbst steuern, wie viel es ist. Aber mir macht es tatsächlich Spaß. Und deswegen diese schöne Differenzierung, die du vorher eingebaut hast. Zeit versus Aufwand. ich Ich würde sagen ja, ich benutze den Begriff Aufwand, aber ich benutze ihn jetzt nicht wertend. Weiß nicht, ob das eine Antwort auf deine Frage ist. Aber grundsätzlich will ich erst mal vorweg schieben, dass es für mich Teil des Hobbys das ist das, was mir auch Spaß macht. Und ich

00:12:27: Nikolaos Giavridis: Also

00:12:27: David: glaube.

00:12:27: Nikolaos Giavridis: ist deine Antwort Der Weg ist das Ziel. Du hast schon auf dem Weg an den Spieltisch hin schon deinen Spaß. Und das ist Teil des Hobbys.

00:12:34: David: Genau. Und wenn ich dann natürlich aber auch weiß, ich bereite Dinge vor, die ich tatsächlich am Spieltisch brauche. Also ich mache jetzt keine ein hundert Stunden Vorbereitung. Ich überlege mir irgendwas über die Welt, was am Spieltisch jetzt nicht passieren wird, sondern das geht so ein bisschen Hand in Hand, dass ich Dinge benutze, von denen ich weiß, dass sie am Spieltisch mehr Spaß machen. Bringen wird mir Spaß machen, bringen, Spaß machen, aber eben auch den den Spielern vielleicht Spaß machen. Und ich glaube, ich glaube, das ist dann für mich eben der der Weg, wo ich sage, der Weg ist das Ziel und das ist das, was mir das. Dass diese Zeit, die ich da investiere, das auch wertvoll mache. Wie ist das bei dir?

00:13:14: Nikolaos Giavridis: Ja, ich sag mal, ich würde da auch sagen, dass der Weg das Ziel ist und auch das Vorbereiten natürlich Spaß macht. Aber ich differenziere da, glaube ich ganz krass, weil es gibt

00:13:23: David: Mhm.

00:13:23: Nikolaos Giavridis: Dinge, die machen mir sehr viel Spaß und es gibt Dinge in der Vorbereitung, die machen mir gar keinen Spaß.

00:13:28: David: Mhm.

00:13:28: Nikolaos Giavridis: Also was mir zum Beispiel super viel Spaß macht, ist der ich nenne es mal audiovisuelle Teil der Vorbereitung,

00:13:34: David: Mhm.

00:13:34: Nikolaos Giavridis: Also Handout erstellen oder jetzt neumodischer Screen Hintergründe. Du weißt, ich habe einen Fernseher

00:13:41: David: Hm.

00:13:41: Nikolaos Giavridis: hängen in meinem Raum, wo ich jetzt also auch dann Handouts auf dem Bildschirm zeige und Ähnliches, wo man dann praktisch so ein bisschen die Willkommen in der digitalen Welt unterwegs ist. So Sachen bereite ich ja dann vor mit Bildbearbeitung usw versucht dann wirklich authentische Handouts für Hulu zu machen. Das ist so ein Teil, der mir sehr viel Spaß macht, weil ich einfach auch so Spaß habe mit Design und und und bereiten von solchen Elementen, wo ich überhaupt keinen Spaß dran habe. Ist so dieses Heraustüfteln von Werten von Gegnern oder

00:14:13: David: Hm.

00:14:13: Nikolaos Giavridis: bei D&D so dieses Encounter bauen und so dieses buchhalterische dann irgendwelche

00:14:18: David: Hm.

00:14:18: Nikolaos Giavridis: ich sag mal Erstellen von Datensätzen. Was anderes ist es ja am Ende nicht, um dann am Spieltisch, wenn es eben notwendig ist. Und bei D&D ist es ja notwendig halt die passenden Werte bereitzustellen. Und da muss ich sagen, hat mir dein Kommentar zu D&D ja die Augen geöffnet, dass es bei D&D im Prinzip eh nur ein einziges Monster gibt und es eigentlich völlig wurscht ist, welches man aus diesem riesigen Monster Manual auswählt, sondern nimm doch einfach ein generisches und improvisiere die ganzen Werte und du hast genau denselben Effekt, wie wenn du stundenlang durch Monster Manuals forstes und um die richtige Kreatur herauszufinden. Und das ist dann sowas, wo ich sage Mensch, das ist für mich eine Effizienzsteigerung, weil es mich von dem Teil befreit, der mir keinen Spaß macht und ich den Teil, der mir Spaß macht, gar nicht als Aufwand sehe und daher da auch keinen wirklichen Bedarf für habe, diesen Zeiteinsatz zu reduzieren.

00:15:13: David: Ja, und da sind wir auch schon gleich beim zweiten Punkt, den ich ansprechen möchte, nämlich Was machen wir eigentlich in der Vorbereitung, wenn wir sagen also, wir haben Zeitaufwände und wir haben Zeit, die wir investieren in die Vorbereitung, was machen wir denn da eigentlich? Also wir lesen oder schreiben Abenteuer, wir arbeiten NSCs aus, wir überlegen uns Schauplätze, recherchieren vielleicht konkrete Dinge. Wenn wir jetzt Cutolo oder Delta Green Green denken, wo wir ganz konkrete, reale Orte dann auch verwenden und reale Organisationen vielleicht. Und dass wir dann auch so ein bisschen den Realismus aufgreifen. Also wir haben ihn, ähm, wir waren in der Delta Green Runde, die wir gemeinsam gespielt haben, waren wir in Eugene in Oregon und da waren ganz viele reale Dinge, die da passiert sind, die du recherchiert hast als Spielleiter. Und sowas ist ja auch Teil der Vorbereitung, wenn man das machen möchte. Man kann Karten erstellen oder Karten recherchieren. Und dann ist eben auch dieser dieser regeltechnisch mechanische Aspekt, dass man sich überlegt Ich möchte gerne einen bestimmten, spannenden Kampf generieren oder ich möchte vielleicht irgendeine Nichtkampfherausforderung, eine Verfolgungsjagd oder so was generieren. Und auf das alles kann man seine Zeit verwenden. Und wie du ganz am Anfang richtig gesagt hast, wir haben nur einen bestimmten eingeschränkten Zeitkorridor. Jeder von uns, der ist für alle anders, aber der ist für uns alle eingeschränkt. Der Punkt ist dann raus Für was investiere ich tatsächlich? Wie viel Zeit? Und da gibt es so schöne Tricks, wie du sie auch schon erwähnt hast. Also festzustellen, dass es eigentlich nur ein Monster ist, nur mit unterschiedlichen Hitpoints und Angriffswerten. das hilft. Was natürlich, wenn du sagst Naja, ich möchte aber ganz gerne mal meine Kämpfe, in denen die fünf auch ein bisschen taktisch anspruchsvoller machen, Dann könntest du natürlich mehr Zeit investieren und zusätzliche Regeln, die jetzt nicht im Monsterhandbuch stehen. Aber wir können uns diese Monster aufpeppen, indem du zum Beispiel dich inspirieren lässt von denen, die vier Monstern und dann bestimmte Werte oder bestimmte Powers, die diese Wesen haben, einfach dann übertragen. Dann wäre wieder zusätzliche Zeit investiert, eben in dieses wie du genannt hast buchhalterische Datensatz generieren. Du hast gesagt, ihr macht vor allem das Handout machen Spaß. Das macht mir jetzt persönlich nicht so viel Spaß. Ich habe da auch nicht so viel. Ich bin da nicht so viel Skill einfach mit wie du, einfach aus deiner Vorgeschichte. Was mir wahnsinnig viel Spaß macht beim Vorbereiten, ist tatsächlich, mir durchzudenken das, was wir in unserer allerersten Podcastfolge gesprochen haben, ebenso dieses Abenteuer strukturieren. Das macht mir wahnsinnig viel Spaß, dieses Überlegen. Was sind die einzelnen Szenen, was sind die einzelnen NSCs? Wie das alles miteinander zusammen? Was sind so die Crews, die das alles miteinander verbindet? Wie bringe ich das? Strukturierte Ordnung, Das ist das, was mir am meisten Spaß macht. Und da haben wir auch schon einige Tipps irgendwie ganz gut vorbereitet diesem, in diesem früheren Podcast.

00:18:07: David: Aber vielleicht noch mal so eine Metafrage zurück. Warum bereiten wir eigentlich vor? Warum setzen wir uns nicht einfach hin an den Spieltisch und sagen so let's see what happens?

00:18:17: Nikolaos Giavridis: Naja, also oft mache ich das tatsächlich. Ja. Gerade, wenn ich in einer längeren Kampagne drin bin. Ganz ehrlich, ist mein Vorbereitungsniveau deutlich geringer geworden, als es früher mal der Fall war. Aber ich glaube, worauf du hinaus willst ist ja, warum haben wir Spaß daran, Dinge vorzubereiten? Ich glaube einfach, weil wir Künstler sind. Und des Künstlers Brot ist der Applaus. Und wenn wir am Ende von so einer Session den Applaus ernten, die Spieler Spaß hatten, eine tolle Atmosphäre entstanden ist und wir sozusagen richtig da das Gefühl hatten, ein toller Entertainer gewesen zu sein. Sind wir doch mal ehrlich, David. Spielleiter sind Künstler.

00:19:00: David: Ja, und ich glaube, Spielleiter wollen auch den Applaus. Und ich glaube, wir kriegen ihn nicht genug. Aber ganz grundsätzlich ja. Das ist ein ganz wichtiger Punkt, glaube ich. Aber das ist eigentlich nicht daraus, oder nicht der einzige, worauf ich hinauswollte, sondern ich glaube auch, dass Vorbereitung auch Sicherheit gibt und also dieses, was du gesagt hast Spaß. Und das impliziert, dass wenn wir uns vorbereiten, wir eine bessere Performance abliefern, mit der wir zufrieden sein können und von der wir auch hoffen, dass unsere Spieler das auch mögen. Das ist das eine. Aber ich glaube auch, dass es für die Spielleiter selbst und da braucht wahrscheinlich jeder auch ein bisschen unterschiedlich, wie immer alles, was wir sagen, immer alles subjektiv ist und was für uns gilt, für andere auch nicht. Und was für mich zutrifft, trifft ja auch nicht immer für dich zu. Aber ganz grundsätzlich glaube ich, dass Vorbereitung auch Sicherheit gibt, ein bisschen Kontrolle einfach auch gibt. Einfach zu wissen, Ich bin so weit vorbereitet, dass mich am Ende meine Spieler da nicht angucken und sagen Und dafür haben wir jetzt irgendwie jeder vier Stunden geopfert, sondern wirklich auch zu wissen. Ich bin vorbereitet. Ich weiß, was ich machen kann. Und ich muss nicht so viel improvisieren. Und wenn das. Wenn mir gerade nichts einfällt, dann habe ich irgendwas, auf was ich zurückgreifen kann. Und ich glaube, das ist ein ganz essentieller Punkt. Warum wir auch vorbereiten.

00:20:21: Nikolaos Giavridis: Ja. Wobei. Also. Ja. Sicherheit. Das ist das eine. Aber ich glaube, der Casus Knacksus ist tatsächlich die Performance Sicherheit eine gute Performance abzugeben. Wobei ich dann wirklich für meinen Teil wieder bei dieser dem Zufriedenheitsgefühl bin. Wenn ich am Ende des Abends den Eindruck hatte, dass meinen Spielern und mir Spaß gemacht hat. Also ich brauche die Sicherheit nicht, damit ich irgendwie nicht das Gefühl habe, dass ich irgendwas am Spieltisch verpasse oder irgendwie so prepared bin. Ich glaube, ich brauche die Sicherheit, dass ich alles an Instrumenten habe, um ein geiles Erlebnis am Tisch zu produzieren. So würde ich das für mich tatsächlich klar subsumieren. Ja.

00:21:02: David: Ja, ja. Wie gesagt, ich glaube, das ist sehr unterschiedlich. Es gibt ja auch Leute, die den fällt es deutlich schwerer als dir jetzt als deiner Person öffentlich zu sprechen. Und ich glaube, dass es einfach wirklich sehr, sehr unterschiedlich. Wenn Leute, die vielleicht so ein bisschen unsicherer sind in der Hinsicht, auch wenn sie vor ihren Freunden sitzen, dann so ein bisschen offen zu sprechen. Ich glaube, wenn man mit dem Gefühl reingeht, ja, ich habe eine gute Vorbereitung, ich habe, bin ich, ich bin gut vorbereitet. Ich weiß, was die einzelnen Szenen sind. Ich weiß, was die NPCs sind, was ihre Ziele sind, was sie wollen, wie sie sich verhalten. Dann kann das viel wegnehmen von dieser Unsicherheit. Und einen weiteren Grund, warum viele Spieler oder viele Spieler nicht selbst spielen wollen, weil sie sich das nicht zutrauen. Und ich glaube, so ein bisschen bisschen bisschen mehr Vorbereitung kann da durchaus helfen.

00:21:50: Nikolaos Giavridis: Definitiv. Also unter dem Aspekt kann man ja die eigene Karriere betrachten. Ich meine, ich rede jetzt fünf und dreißig Jahre Rollenspiel im engsten Freundeskreis mit super Spielern und allem drum und Dran. Da bin ich natürlich in einer feinen Luxussituation. Ja, aber wenn ich überlege, wo ich herkomme und wie ich

00:22:07: David: Mhm.

00:22:07: Nikolaos Giavridis: angefangen habe. Ich habe ja schon mal, glaube ich, in der Folge mein erstes Abenteuer erwähnt, wo ich

00:22:12: David: Mhm.

00:22:12: Nikolaos Giavridis: By the Book gespielt habe, minutiös vorbereitet. Es war alles total scheiße, weil das Abenteuer halt einfach keinen Plot hatte und ich musste dann improvisieren. Also da war es für mich natürlich auch so, dass ich aufgeregt war und mir dachte okay, wie läuft das hier? Und sehr, sehr dankbar war für die Struktur, die mir dann zum Beispiel ein Buch gegeben hat, mich auch sehr

00:22:30: David: Ja.

00:22:30: Nikolaos Giavridis: gut vorbereitet habe auf die Regeln und alles drum und dran. Also was du sagst absolut richtig. Vorbereitung gibt sicherlich Struktur und damit auch Sicherheit.

00:22:47: David: Da sind wir schon. Einen weiteren Punkt. So, das vielleicht, das sich auch, oder? Ganz sicher sich wahrscheinlich im Laufe einer Spielleiterkarriere auch ändert. Dass man vielleicht am Anfang ein bisschen mehr vorbereitet. Und am Ende dann vielleicht ein bisschen weniger. oder weiter, nicht am Ende, sondern ein bisschen weiter in der Karriere. Vielleicht ein bisschen weniger. Vielleicht ist es aber auch gar nicht so, sondern man bereitet nur andere Sachen vor. Ich habe zum Beispiel früher, als ich angefangen habe, jetzt viel, viel weniger Zeit investiert für Handoutgenerierung und viel mehr Zeit dafür. Gebraucht. Einfach bis ich diese Strukturen zusammen hatte. Bis ich eben so das, was ich vorhin beschrieben habe, was mir sehr viel Spaß macht, eben diese generelle strukturierte Komposition des Abenteuers. Da habe ich früher viel, viel mehr Zeit investiert als heute. Was mir heute dann die Möglichkeit gibt, einfach mehr Zeit zu investieren. Eben in solche nice to have sind solche Gimmicks Handouts oder oder auch mal ein Bild oder sowas generieren oder so Nee, das verändert sich auch mit der Zeit.

00:23:46: Nikolaos Giavridis: Da wäre jetzt mal meine Frage Ist das sozusagen einer deiner, ich sag mal Effizienztipps für Spielleiter zu priorisieren, wofür man seine Zeit investiert?

00:23:56: David: Absolut. Da würde ich auch gleich noch mal drauf spezifisch darauf zurückkommen. Aber dass. Grundsätzlich würde ich schon sagen, es gibt ja das sogenannte Pareto Prinzip, also zwanzig Prozent der Investitionen bringen achtzig Prozent des Ergebnisses usw und die restlichen achtzig Prozent der Zeit gehen dann auf die restlichen zwanzig Prozent drauf. Das kann man glaube ich hier beim Spielleiten auch ganz gut anwenden, dass man erstmal sich klar macht, so was ist eigentlich das, die Basis, die ich brauche für mein mein, meine Spielsession? Was muss ich eigentlich haben, um vorbereitet in die Spielsession oder mit einem Gefühl der Vorbereitung die Spielsession zu gehen? Und wenn ich dann noch Zeit habe, wenn ich dann die restlichen zwanzig Prozent sozusagen der Spielsession noch ein bisschen aufwerten möchte, habe ich dafür noch Zeit. Und wenn ja, wo investiere ich das? Und ich würde schon sagen, dass der, der der Der Begriff, den ich dafür wenden würde, ist dann sozusagen PrEP for Inspiration, also sich tatsächlich vorbereiten, dafür gut inspiriert, also gut inspiriert und. gut improvisieren zu können und sich nicht verlieren in minutiösesten Aufschreiben, minutiös vorher schon niederschreiben, welche welche Zahnfarbe vielleicht ein NPC

00:25:12: Nikolaos Giavridis: Hm.

00:25:13: David: hat, welche Schuhe er trägt. Außer es ist natürlich jetzt super relevant für das für das Abenteuer, weil es halt ein Detektivabenteuer ist usw. Also sich nicht

00:25:21: Nikolaos Giavridis: Ja.

00:25:21: David: minutiös zu verlieren in irgendwelchen Details in der Vorbereitung, sondern eher grob strukturiert vorzubereiten, dass man dann eben gut improvisieren kann auf dessen, was man schon hat.

00:25:33: Nikolaos Giavridis: Da bist du natürlich jetzt in so einem Bereich, dass gerade die Detektivabenteuer erwähnt, wo ich jetzt mal ganz salopp wieder widersprechen würde. Weil gerade bei einem Detektivabenteuer geht es mir zumindest so, dass ich zumindest den Fall, also den Hergang

00:25:46: David: Ja.

00:25:46: Nikolaos Giavridis: des Falls mit seinen Details, da tatsächlich schon versuche, das minutiös vorzubereiten, weil das Schlimmste, was passieren kann In einem Detektivabenteuer sind so Everchanging Facts, so dass plötzlich das eine nicht mehr gilt, was vor einer halben Stunde noch gegolten hat und sozusagen die Spieler damit dann das Gefühl verlieren, tatsächlich ermitteln und mit Ermittlungsergebnissen voranzukommen. Deshalb ist das tatsächlich so einer der Cases, wo ich tatsächlich sehr stark in so eine minutiöse Vorbereitung gehe, um

00:26:17: David: Mhm.

00:26:18: Nikolaos Giavridis: tatsächlich dann am Spieltisch improvisieren zu können, weil ich

00:26:20: David: Mhm.

00:26:21: Nikolaos Giavridis: einfach nachgucken kann, wer ist denn um wie viel uhr durch die uhr durch die Tür gegangen?

00:26:26: David: Genau. Und hier ist ein ganz wichtiger Punkt. Es wird sich wahrscheinlich unterscheiden. Je nachdem, was für ein Genre man spielt, Was für ein Abenteuer man spielt. Ich glaube, es ist was ganz anderes, ob man einen Dungeon Crawl spielt, wenn man ein Wildnisabenteuer spielt. In einem Fantasyabenteuer, in dem Fantasygenre, oder ob man eben ein Detektivabenteuer spielt in einer realistischen Welt. Ich glaube, es gibt sehr unterschiedliche Herausforderungen oder Anforderung an die an die Vorbereitung, einfach weil unterschiedliche Dinge wichtig sind. Im Spiel selbst. Und ich glaube auch nur um den Punkt nochmal aufzugreifen, was du gesagt hast in Detektivabenteuer minutiös vorbereiten. Ja, unbedingt. Wenn es halt relevant ist für den Fall, wenn es ein Clou ist. Ich muss aber jetzt nicht für jeden Charakter die Schuhgröße parat haben oder mir vorher aufgeschrieben haben.

00:27:13: Nikolaos Giavridis: Ich würde es mal auch so ein bisschen noch mal wieder mit dem ersten Tipp zu priorisieren in Verbindung bringen. Du musst als Spielleiter einfach verstehen und wissen was ist relevant für das Spiel, was du spielen willst. Also ich glaube, das ist dieser Take away von diesen, dass unterschiedliche Abenteuerarten unterschiedliche Vorbereitung nutzen, weil in dem Moment, wo ich durchschaut habe, was ist wichtig für mein Spiel am Tisch, wie es beim Detektivabenteuer, dass ich halt vielleicht doch ein bisschen mehr über den Fall weiß, um den es geht versus bei einem D&D Abenteuer ich eben eher weiß, welche Falle es in welchem Raum und welche Monster mit welchen Stats sind dort am Start. Also das ist glaube ich auch, weil du mich am Anfang gefragt hast mit diesem Rollenspielbuch Blade Runner, ob mir das beim Spielleiten hilft,

00:27:58: David: Mhm.

00:27:59: Nikolaos Giavridis: wenn das Spiel mir tatsächlich die Auskunft gibt, was ich als Spielleiter denn vorbereiten muss, um gutes Spiel in dem jeweiligen System zu spielen. Das denke ich, ist total hilfreich und als Spielleiter sollte man sein System wirklich kennen und wissen, was wichtig ist. Würde ich

00:28:17: David: Mhm.

00:28:17: Nikolaos Giavridis: davon jetzt mal so mitnehmen aus dem, was

00:28:19: David: Mhm.

00:28:19: Nikolaos Giavridis: du gesagt hast.

00:28:20: David: Ähm. Ja. Ganz sicher. Wobei? Also, mit in die Tiefe würde ich vielleicht nochmal zurück geben. Muss man denn tatsächlich jetzt die Spielregeln als Spielleiter wirklich perfekt können?

00:28:35: Nikolaos Giavridis: Ha, das ist natürlich so ein anderes Thema. Ich persönlich würde ja sagen nein, die braucht man überhaupt nicht, weil ich echt sauschlecht bin mit Spielregeln. Aber wir hatten es in der anderen Folge zum Thema Atmosphäre ja, dass Regeln oder Game Mechanismen dazu dienen können, Atmosphäre zu geben, aber auch sehr schnell zu nehmen, wenn sie zu Unstimmigkeiten führen oder zu Chaos am Tisch. Und deshalb sage ich ja, man sollte eigentlich die Spielregeln gut kennen, um das Spiel flüssig zu halten. Aber wenn man jemand wie dich in der Gruppe hat, der die Spielregeln sehr gut kann und dann immer jemand hat, der einem dabei hilft, die jeweiligen Situationen zu umgehen, muss man nicht ein einziges D&D Buch je gelesen haben, um vier Jahre lang die beste D&D Kampagne der Welt zu leiten?

00:29:20: David: Genau. Man kann das auch auslagern. Also man muss nicht alles, was am Spieltisch relevant ist und wo man sagen kann, das ist ein Job vom Spielleiter, das kann man auch einfach sozusagen externalisieren. In jeder Gruppe gibt es jemanden, der die Regeln ein bisschen besser kann als die anderen. Und das kann man einfach sagen Hey, um die Regelkunde. Ich Klar, es wäre ideal, wenn ich alles perfekt könnte als Spielleiter. Aber wenn es Fragen und Regeln gibt und ich kann ihn nicht sofort beantworten. Wir haben jemanden, der ist dafür zuständig. Das ist extrem hilfreich, weil es auch ein bisschen einfach Druck wegnimmt vom Spielleiter. Ich glaube,

00:29:57: Nikolaos Giavridis: Auch

00:29:57: David: das ist ein

00:29:57: Nikolaos Giavridis: ein sehr hilfreicher

00:29:58: David: guter Punkt.

00:29:58: Nikolaos Giavridis: Tipp zu dem Thema. Und zwar mache ich die Regel des Tages. Das bedeutet gerade bei neuen Systemen, dass ich dann auch in der Vorbereitung überlege okay, was könnte es sein? Beispielsweise ist es wahrscheinlich, dass diese Session eine Verfolgungsjagd vorkommt und mein Spielsystem hat spezielle Regeln für Verfolgungsjagden, wie es bei Blade Runner der Fall ist. Dann bereite ich diese Regeln gezielt vor. Das heißt nicht, dass ich jedes Mal das ganze Blade Runner Regelbuch lese und damit alle Regeln studiere, sondern auch dort wieder priorisiere und selektiv mich konzentriere auf einen bestimmten Regelaspekt, auch mit dem nachhaltigen Effekt, dass halt, wenn ich das durch Übung anwende im Spiel, ich es mir viel besser merken kann, als wenn ich nur die Sachen theoretisch lese und dann nie am Spieltisch benutzt habe.

00:30:43: David: Ja, ist auch ein ganz, ganz guter Hinweis, wenn man wirklich ein neues Spiel anfängt, gegen die ganze Gruppe, ein neues Spiel anfängt, ein neues Regelsystem anfängt. Konkret solche Dinge. wenn es zum Beispiel Verfolgungsjagdregeln gibt und man die benutzen möchte, die dann auch tatsächlich in die Vorbereitung einzubauen und tatsächlich dann einfach wirklich ganz genuin zum Lernen der Regeln eine Verfolgungsjagd mal zu spielen. Das die ganze Gruppe mal lernt, wie das System funktioniert. Auch wie die einzelnen Teile ineinandergreifen und so auch auch ein guter Tipp, glaube ich ganz allgemein jetzt unabhängig von wie auch wie viel Zeit und Aufwand das kostet.

00:31:17: Nikolaos Giavridis: Ja.

00:31:18: David: Vielleicht drehen wir das Ganze mal um. Also gibt es denn mal abgesehen davon, dass man dann keine Zeit mehr mit seinen Liebsten verbringt, nicht mehr essen gehen kann und sein Sportprogramm vernachlässigt? Gibt es denn auch einen spielrelevanten Aspekt von vielleicht zu viel Vorbereitung?

00:31:35: Nikolaos Giavridis: Definitiv glaube ich, wenn ich zu viel vorbereite, dass ich dann als Spielleiter leicht in die Gefahr gerate, meine Spieler zu gängeln und dahin zu treiben, wo die Vorbereitung stattgefunden hat in Szenen, in Elemente. Und dann bin ich ganz schnell in diesem Jahr. Liebe Spieler, ihr habt jetzt die große Bustour gebucht und ich zeige euch mal, was ich toller Spielleiter hier alles für euch vorbereitet habe und ihr dürft euch das ein bisschen angucken und dann geht es gleich weiter. Ja, das ist, glaube ich die Tücke dabei, oder?

00:32:08: David: Ja, würde ich. Würde ich auch sagen. Ja. Ja,

00:32:10: Nikolaos Giavridis: Ist jetzt

00:32:10: David: dann.

00:32:10: Nikolaos Giavridis: schon mal passiert.

00:32:12: David: Hm. Ich glaube nicht. Weil ich immer versuche. Ich weiß nicht. Also, es müssen vielleicht andere Leute sagen. Also, die Spieler, die mit mir spielen als. Als ich das selbst wahrgenommen habe. Aber ich habe selbst das nicht wahrgenommen, dass ich grundsätzlich nicht so klebe an den Dingen, die ich mir aufschreibe. Das sind halt, ich schreibe halt viel auf und das sind, dann weiß ich, ich habe was da, wenn halt alles andere versagt, wenn meine Inspiration am Spieltisch nicht da ist. Aber ich lasse mich extrem schnell auch darauf ein, wenn irgendwas anderes jetzt gerade besser passt oder meine Spieler Spielerinnen eine andere Idee haben. Bei dir selbst?

00:32:52: Nikolaos Giavridis: Ja, also ich glaube, zu diesem klassischen zu viel vorbereitet, glaube ich nicht, dass das jemals der Auslöser war für so eine, ich sage mal Railroading der Spielleiter. Dass ich nie Railroadet habe, würde ich jetzt nicht ausschließen nach

00:33:05: David: Ja.

00:33:05: Nikolaos Giavridis: über dreißig Jahren und viel Erfahrungsstufen. Ich kann vielleicht eine Anekdote erzählen von etwas, was ich minutiös vorbereitet habe, was mir die Spieler versaut haben und wo ich dann richtig sauer war, dass es nicht zum Tragen kam. Das war damals. In einer meiner frühen Cyberpunk Kampagnen habe ich so ein ich habe so ein endkrassen Supergegner gebaut, der auch so eine superheftige Laserwaffe hatte und dann tauchte der auf und ich hatte mir so richtig vorgestellt, was der für eine gruselige Schießerei sich mit den liefert und die so nur knapp, wenn überhaupt mit dem Leben davonkommen. Und der erste Spieler würfelt so einen kritischen Erfolg. Kopftreffer mein. Cyborgsuperboss, ist sofort tot und meine ganze Vorbereitung fürn Arsch. Und ich so, das habe ich tatsächlich gar nicht verkraftet. Da war ich richtig sauer am Spieltisch. Ich glaube, das haben meine Spieler dann auch gemerkt. Das wurde

00:33:55: David: Hm.

00:33:56: Nikolaos Giavridis: trotzdem eine witzige Session, weil die einfach das witzig fanden, dass ich so sauer war. Aber das geht vielleicht so ein bisschen in die Richtung, wo

00:34:01: David: Mhm.

00:34:02: Nikolaos Giavridis: man sich halt was ausgemalt und vorbereitet hat in allen Details und kein Plan überlebt das erste Gefecht. Und

00:34:08: David: Ja.

00:34:08: Nikolaos Giavridis: ja, das hat mir ein dickes Fell antrainiert als Spielleiter und liebe deine Assets nicht allzu sehr.

00:34:15: David: Ja, genau. Also, man darf nicht verliebt sein in das, was man vorbereitet. Ich glaube, es ist

00:34:18: Nikolaos Giavridis: Yes.

00:34:19: David: bereits so viel vor, dass du dich wohl fühlst. Dass du das Gefühl hast. So, ich muss keine Angst haben vor der Spielsession, oder? Grundsätzlich ist es keine schlechte Idee, das nicht zu haben. Aber egal was du vorbereitest, verlieb dich nicht in das, was du vorbereitet hast. Ja, genau.

00:34:36: Nikolaos Giavridis: Exakt. Ja, Ja.

00:34:42: David: Um das Ganze vielleicht noch so zum Abschluss zu bringen und auf die Zielgerade zu bringen. Was würdest du denn sagen? Was sind so deine zwei, drei konkreten praktischen Tipps und Strategien in der Vorbereitung?

00:34:54: Nikolaos Giavridis: Also ein praktischer Tipp ist Vorbereitungszeit ist immer. Das bedeutet, ich habe es mir angewöhnt, nicht irgendwie so jetzt keine Ahnung. Drei Tage vor dem Abenteuer setze ich mich jetzt vier Stunden hin und bereite vor, sondern wirklich so dieses Thema. Heute habe ich mal eine Idee für einen NSC. Ich schreibe dir heute auf. Morgen habe ich meine Idee für eine Szene, Die notiere ich mir. Heute mache ich mal ein Handout. Heute baue ich mal irgendwie einen Startblock für irgendwas. Also dieses eher in kleinen Iterationen über, ich sage mal die die Woche den Monat verteilt, immer mal wieder was zu machen anstelle so en bloc. Also das ist etwas, was mir ganz konkret dabei geholfen hat und vor allem mit so digitalen Instrumenten. Du hast ja schon mal so ein Tool vorgestellt, das Obsidian. Wir haben oft so Blogs benutzt und was weiß ich für Themen, wo praktisch man digital auch in diese nichtlineare Arbeitsweise ganz gut reinkommt und dadurch so das macht. Also das wäre so der erste Tipp. Und der zweite Tipp ist halt wirklich für mich Priorisieren, priorisieren, priorisieren, gucken,

00:35:56: David: Ja.

00:35:57: Nikolaos Giavridis: was ist wirklich wichtig, Was brauchst du wirklich am Tisch und was kannst du einfach aus dem Ärmel schütteln und brauchst das eigentlich vorher gar nicht in irgendeiner fixen Form?

00:36:09: David: Genau so! Genau das habe ich mir aufgeschrieben. Also sowohl das lieber in kleinen Bröckchen. Immer mal wieder, wenn die Inspiration da ist. Immer vielleicht etwas haben, wo man was aufschreiben kann. Ich meine, wir alle haben mittlerweile Handys, wo wir Dinge notieren können, das dann in eine Cloud gespielt wird und das dann auch zugreifbar ist über andere, über einen Laptop zu Hause oder was auch immer, wo wir, wo wir unsere Ideen sammeln können. Sprichst dir als ganz konkret, sprich sie als Nachricht an dich selbst in WhatsApp auf diese ganzen Möglichkeiten, wenn die Inspiration da ist. Halte es fest. Und das ist, das ist glaube ich so dieses. Vorbereitung ist immer und dann genau der Punkt mit dem Priorisieren. Fokussiere auf die zwanzig Prozent der Zeit, die dir achtzig Prozent deiner deiner Sitzung vorbereiten und die restlichen

00:36:59: Nikolaos Giavridis: Ja.

00:37:00: David: die restlichen zwanzig Glitzerpunkte. Die die aus deiner guten Session vielleicht Vielleicht ist es ja nun vielleicht eine eine großartige, eine wahnsinnig tolle Session bleibt die Macht, die in Erinnerung bleibt. Nutze dafür das, was noch übrig ist an Zeit, die du noch tatsächlich verwenden möchtest. Und ich glaube, wenn man sich damit beschäftigt, dreißig sechzig Minuten Vorbereitung reicht dann schon. Alles andere ist Bonus. Und wenn du die Zeit hast, dann nutzt die, wenn du die Zeit nicht hast. In dreißig bis sechzig Minuten kann man eine Spielsession vorbereiten. Wenn man sich so ein bisschen an diese Grundstruktur hält, wäre da ein bisschen mehr erfahren möchte. Dem empfehle ich sehr, sehr nachdrücklich das Buch Lazy Dungeon Master oder Lazy Game Master von Michael Schey, der auch als der der Slave Larisch bekannt ist, gibt auch einen YouTube Kanal links und da kommen dann auch in die Shownotes. Sehr, sehr nettes Buch Return of the Lazy Dungeon Master, wo er dieses Format noch ein bisschen ausführlicher darstellt. Sehr, sehr hilfreich für Leute, die sich überlegen wollen, so eine schöne Struktur an die Hand bekommen, wie sie ihre Rollenspielabenteuer vorbereiten. Und zwar in einem relativ kurzen, überschaubaren Szenario.

00:38:18: Nikolaos Giavridis: Hört sich doch gut an! Dann auf zum nächsten Abenteuer.

00:38:23: David: So machen wir es genau. Schlussendlich wie immer. Es gibt kein Richtig und Falsch. Was für mich in meine Gruppe passt, ist das Richtige. Das war's für heute mit dem zwei Podcast. Schön, dass ihr dabei wart. Wenn euch die Folge gefallen hat, bitte abonniert den Podcast. Erzählt euren Mitspielerinnen von uns und meldet euch gern über Instagram zwei zwölf Podcast. Wir freuen uns auf eure Gedanken, Meinungen, Ideen. Bis zum nächsten Mal. Es grüßen der David.

00:38:52: Nikolaos Giavridis: Und der Oliver

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.