Was soll das hier? Die besten Spielleiter der Welt (Ep. 0)
Shownotes
Was treibt jemanden nach über 30 Jahren Rollenspiel immer noch an, besser zu werden?
Warum lohnt es sich, Zeit, Herzblut und Hirnschmalz in ein Hobby zu stecken, das längst Teil der eigenen DNA ist?
In dieser Auftaktfolge nehmen euch Oliver und David mit auf den Anfang ihrer gemeinsamen Reise: die Mission, die besten Spielleiter der Welt zu werden – oder zumindest verdammt gute. Sie sprechen über ihre rollenspielerischen Wurzeln, über prägende Systeme, über Fantasy, Cyberpunk, Delta Green und die vielen Umwege, die nötig sind, um den eigenen Stil zu finden.
Ihr erfahrt, warum der Podcast Zwei W12 heißt, welche Rolle ein selbstgebautes Regelsystem aus den 90ern dabei spielt und warum Würfelwürfe manchmal mehr erzählen als jedes vorbereitete Skript. Es geht um Spielleitung als kreative Kunstform, um Selbstreflexion, um Geschichten, die am Tisch entstehen – und um die Freude daran, immer wieder neue Portale zu öffnen.
Diese Folge ist kein Regelwerk.
Sie ist ein Versprechen.
An alle Spielleiter:innen, Spieler:innen und Neugierigen da draußen:
Kommt mit auf eine Reise zwischen Würfeln, Welten und Wohnzimmern.
Transkript anzeigen
Oliver Fedtke: Oliver: Mit was möchtest du denn anfangen?
David Kühn: David: Ach lass uns doch anfangen mit den mit dem Intro. Einfach, dass wir uns kurz vorstellen. Ich glaube, das ist doch ganz, ganz, ganz nützlich. Da können wir so ein bisschen rein und ähm ja, und als nächstes dann vielleicht kurz über den Podcast sprechen.
Oliver Fedtke: Oliver: Dann würde ich Folgendes vorschlagen. David, stell dich doch mal auf eine Art und Weise vor, die klarmacht, warum du auf einer Queste bist. Der beste Spielleiter der Welt zu werden.
David Kühn: David: Ja, danke Olli erstmal. Und für diese Möglichkeit, dass ich mir vorstellen kann und mir überlegen kann, warum ich der beste Spielleiter der Welt werden möchte. Natürlich kann ich nur der zweitbeste Spieler der Welt werden, weil du begleitest mich ja und du hast immer einen Schritt voraus. Daher kann ich nur der zweite werden. Aber das ist auch schon ein gutes Ziel. Ähm, Rollenspiel seit zwei und dreißig Jahren, wenn ich richtig nachgerechnet habe, also drei und neunzig, haben wir angefangen mit einer AT und Second Edition Runde. Da habe ich Hamilkar, den Druiden gespielt, den dann tatsächlich auch bis Level dreizehn oder so gebracht. Für die Leute, die Dnd kennen, da sind die Druiden, dann werden dann irgendwie so super super krass mächtig. Ähm ja, in der ganzen Zeit und seitdem habe ich immer gespielt, habe auch viel geleitet und vor allem Fantasy. Aber durch dich, Olli, hat sich meine Perspektive aufs Spielen auch ein bisschen verbreitert. Also nicht nur Fantasy, sondern auch Cthulhu und insbesondere Delta Green, was mittlerweile mein Lieblings Setting Setting geworden ist, das ich sehr gerne leite, das ich sehr gerne spiele. Und in dieser ganzen Zeit habe ich sehr, sehr viele Systeme ausprobiert. Ich habe kein wirkliches Lieblingssystem, würde ich sagen, aber ich arbeite seit Jahren an meinem eigenen und das ist auf einem ganz guten Weg, dass es irgendwann mal vielleicht so eine Version ein Uhr null fertig ist. Ähm, Aber ganz grundsätzlich und auf Deine Frage zurückzukommen Warum ist es denn sinnvoll, auf dem auf den Weg sich zu machen, zum besten Spieler der Welt zu werden? Oder zum Zweitbesten, würde ich sagen? Es ist einfach so ein wahnsinnig schönes, kreatives, abwechslungsreiches und gewinnbringendes Hobby für mich gewesen in diesen ganzen über dreißig Jahren. Und ich merke auch zunehmend mehr, sogar in den letzten Jahren und das ist das einfach wert, da ein wenig mehr zu investieren, von der Zeit und Gehirnschmalz reinzusetzen und tatsächlich anzustreben, besser zu werden darin, was mir sowieso schon Spaß macht. Und dieses Besserwerden ist für mich dann auch nicht Arbeit oder oder Anstrengung, sondern tatsächlich Teil der Freude daran. Und das ist, glaube ich, so meine Antwort auf die Frage Warum will ich mich auf diesen Weg begeben? Geht es dir da ähnlich?
Oliver Fedtke: Oliver: Kann ich super nachvollziehen. Erstmal vielen Dank für die Blumen, aber wahrscheinlich sehen wir das beide dann gegenseitig unterschiedlich. Der eine sieht sich immer auf Platz zwei vor dem anderen. Das ist ja eine schöne Verbindung, die wir dort haben. Ja, ich sehe es in gewisser Weise ähnlich. Für mich ist es tatsächlich so, dass ich mal reflektiert habe. Ich spiele ja auch schon Rollenspiele, im Prinzip dreißig Jahre plus. Ähnlich wie du. Und ich habe mal geguckt oder so für mich durchgezählt. Sag mal, wie viel Prozent davon habe ich eigentlich als Spieler verbracht und wie viel davon als Spielleiter? Und die erschreckende Antwort ist wahrscheinlich als Spieler kleiner ein Prozent also wirklich das Zusammengerechnet komme ich da auf ein paar Tage. Und das nach dreißig Jahren Rollenspiel. Und ich überlege halt immer gerne warum mache ich das? Und zwar weil es, wie du es schon sagst, ein kreatives Hobby ist, was mir sehr viel Spaß macht. Und warum will ich der beste Spielleiter der Welt sein? Weil ich glaube, man stößt damit Tore auf in Welten, die sehr, sehr viel Spaß versprechen. Ja Mann, also für mich ist der Spaß, neue Techniken am Spieltisch auszuprobieren, sich Ideen oder Geschichten zu überlegen, Szenen zu setzen auf eine Art und Weise, wie man sie vorher vielleicht noch nicht gemacht hat. Und mein liebstes Rollenspielbuch, Was ich je gekauft habe, ist aus dem Cyberpunk zwei tausend zwanzig Universum und heißt Listen up your primitive Screw Heads und ist der Gamemaster's Guide zu diesem Spiel. Cyberpunk. Und das ist ja erschienen in so einer Zeit, wo ich würde jetzt mal behaupten Rollenspiel noch so ganz klassisch systemlastig war. Skills und Werte und Spieler haben ihre Charaktere in Maxdruiden bis Level dreizehn gespielt. Ja, so in die Richtung. Und dieses Buch hat eine Perspektive auf so ein System gepackt, wo es wirklich darum ging. Hey lieber Spielleiter, ich gebe dir hier mal ein paar Anleitungen, wie du aus diesem Cyberpunk Universum die unterschiedlichsten Geschichten rausholen kannst, unterschiedlichste Perspektiven bringen kannst. Da habe ich so gedacht Boah, krass. Ja, also bis jetzt war ich ja so, ich hatte so mein Abenteuer und meine Kämpfe und dann war dies und das. Aber dass ich im selben Universum. Bei Cyberpunk war es dann so Du spielst die klassischen Söldner, die halt irgendeinen Kram machen. Aber plötzlich waren da Ideen. Lass sie doch mal Sanitäter spielen, Lass die doch mal Soldaten spielen, Lass die doch mal Vertreter der Medien spielen. Und ich dachte so Oh, wie krass ist das denn? Ja, und da habe ich zum Ersten Mal gemerkt als junger Rollenspieler, dass abseits dessen, was so in den Regelbüchern steht, zum Thema Spielleiten und dessen, was man so kannte, ganze Welten liegen. Und meine Antwort ist, warum ich der beste Spieler der Welt werden will, weil ich das Gefühl habe, ich durchdrehte Portale in Dimensionen, die mir bisher noch unbekannt sind und die mir aber gefallen und Spaß bringen werden. Und ich freue mich. Halt mich auf so eine Reise zu begeben.
David Kühn: David: Cool. Das klingt superspannend und total durchdacht. Vielleicht noch eine Sache. Du hast jetzt Cyberpunk aufgeworfen. Was würdest du sagen? Dass es dein Lieblingsding.
Oliver Fedtke: Oliver: Tja, schwierig zu sagen. Es hat mich lange Zeit meines Lebens begleitet und war auch lange Zeit mein Lieblingssetting. Man muss dazu sagen, das war in einer Zeit, wo, bevor wir alle das Internet kannten und mobile Endgeräte besaßen. Ja, und da war diese, diese Zukunftswelt, die da skizziert wurde, auch in gewisser Weise plausibel und greifbar, aber gleichzeitig auch noch sehr fern und dadurch irgendwie exotisch. Heute, in der heutigen Zeit, ist halt vieles dieser Konzepte, die Cyberpunk ausgemacht haben, entweder veraltet oder sind soweit zugetroffen, dass sie eigentlich unsere Gegenwart darstellen. Und deshalb hat mich das Setting dann irgendwann Ende der neunziger eigentlich auch so ein bisschen verlassen, weil dieser
David Kühn: David: Mhm.
Oliver Fedtke: Oliver: diese achtziger Jahre düstere No Future Punk Blick auf so eine technologische, technokratische Zukunft damals super spannend klang, aber heute irgendwie mich nicht mehr reizt. Also ich habe
David Kühn: David: Mhm.
Oliver Fedtke: Oliver: tatsächlich eigentlich andere Settings mittlerweile, die ich lieber mag.
David Kühn: David: Ja, ich meine, meine. Meine Position kennst du. Also, das ist es. Zukunft. Dystopische Zukunft. Ähm. Das ist nicht so mein. Mein Bereich. Ähm. Insgesamt. Dieser
Oliver Fedtke: Oliver: Ja.
David Kühn: David: ganze Science Fiction Bereich ist nicht so meins.
Oliver Fedtke: Oliver: Du bist aber sehr gerne immer dabei, wenn es um dystopische Gegenwartsszenarien.
David Kühn: David: Das stimmt, Das stimmt. Ja, in der Tat. Und ja, Zeitgenössisch so? Ja, genau. Ja,
Oliver Fedtke: Oliver: Ja, ja, ja. Also,
David Kühn: David: absolut.
Oliver Fedtke: Oliver: da treffen wir uns ja dann auch. Also, was haben wir viel zusammen gespielt? Natürlich klassisch D&D Fantasy
David Kühn: David: Mhm.
Oliver Fedtke: Oliver: in verschiedenen Iterationen. Aber wir haben auch schon sehr schöne, wie du sagtest, Delta Green Runden hinter uns gebracht. Wir haben auch exotische Spiele zusammen gespielt, wie jetzt das neue Kult zum Beispiel auch
David Kühn: David: Mhm.
Oliver Fedtke: Oliver: in einer sehr grandiosen Session. Also ich sage mal, wir beide haben schon ganz gutes Spektrum an Rollenspiel gemeinsam abgedeckt.
David Kühn: David: Auf jeden Fall. Und ich würde auch sagen, um noch mal auf den einen Punkt zurückzukommen, den du aufgeworfen hast, mit der Anteil, mit den Anteilen der Spielzeit als Spieler. Da bin ich, glaube ich, ein bisschen bisschen mehr, wobei ich viel gemeistert habe oder geleitet habe in den letzten Jahren oder Jahrzehnten. Aber ich glaube, ich komme auf mehr als ein Prozent Spielzeit.
Oliver Fedtke: Oliver: Definitiv. Also auch wenn wir es nur schaffen, drei Mal im Jahr zu zocken, aber trotzdem. Ja, das. Das stimmt ja.
David Kühn: David: Ja.
Oliver Fedtke: Oliver: Aber
David Kühn: David: Ja.
Oliver Fedtke: Oliver: gut, ich muss dazu sagen, der Spielleiter, mit dem ich immer gespielt habe, der Reza ist ja dann weggezogen. Von daher ist da auch eine große Säule weggeblieben. Und man muss ja nun schon mal sagen, der Spielleiter ist auch oft gleichzeitig die Mutter der Kompanie, der den
David Kühn: David: Ja.
Oliver Fedtke: Oliver: ganzen Bums zusammenhält, der dafür sorgt, dass Termine gemacht werden, dass das die Leute dann regelmäßig sich treffen und alles. Das heißt, wenn da ein Spielleiter auch mal wegbricht in der Region, dann, dann ist das oft der Tod einer ganzen Gruppe. Und deshalb
David Kühn: David: Ja.
Oliver Fedtke: Oliver: war ich halt auch immer sehr stark der Nukleus des Ganzen meiner Gruppe und ohne Du warst halt oder bist weit weg und mit dem Reza, der dann weggezogen ist, war halt auch so meine Option irgendwo regelmäßig mitzuspielen, dann auch schnell begrenzter.
David Kühn: David: Ja, weil du es gerade ansprichst. Ist vielleicht ein ganz guter, ganz guter Übergang zu. Warum heißen wir eigentlich Wölfe?
Oliver Fedtke: Oliver: Ja, David. Warum heißen wir eigentlich zwei W zwölf? Das würde mich auch interessieren. Kannst du uns das genauer erklären?
David Kühn: David: Naja, zum einen sind wir zu zweit, würde ich sagen. Das ist schon mal der der darauf. Und naja, Rezas damals erstelltes System, als wir uns kennengelernt haben. Olli irgendwann auch so Mitte der neunziger, hat Resa ein Rollenspielsystem selbst entwickelt, in dem wir gemeinsam in einer Dragonlance Fantasy Runde gespielt haben. Ich erinnere mich sehr, sehr gut an deinen noblen Ritter, den du gespielt hast und dieses Spielsystem basierte tatsächlich auf Resas Lieblingswürfeln. Das waren einfach die zwölfseitigen Würfel W zwölf Und dadurch, dass Resa uns zusammengebracht hat und wir dieses System damals als allererstes gemeinsam zusammen gespielt haben, ist das so ein kleiner? Naja, so eine kleine Verbeugung vielleicht vor ihm, dass wir diesen Titel benutzt haben oder diesen Titel nehmen für unser. Für unseren Podcast? Ähm, ja, so ein kleines Dankeschön an den Leser, der uns zusammengebracht hat.
Oliver Fedtke: Oliver: Definitiv. Also, das steckt da drin. Ich glaube tatsächlich, das ist ein Symbol für ganz vieles. Also das eine, was du ansprichst, ist natürlich dieses eigene System. Übrigens kleiner Disclaimer sicherlich auch mal ein Thema für so eine Podcastfolge, weil ich glaube, wir sind aufgewachsen in einer Welt, wo man einfach nicht so einen Riesenzugriff auf so eine Vielfalt an Rollenspielprodukten hatte und vor allem auch taschengeldmäßig so limitiert war, dass man mal ein Buch in der Grabbelkiste für zehn Mark. So alt sind wir gekauft hat. Und da war so, dass der Gipfel oder das Nonplusultra des Spielleiters auch so sein eigenes System zu machen. Und deshalb ist natürlich auch mit diesem W zwölf zwei W zwölf System, das auch für mich so ein sehr starkes Symbol für die Seele des Spielleitens an sich. So bin ich, bin ich so sozialisiert worden mit Spielleiten. Deshalb also auch diese Hommage, die da an Reza geht, mit seinem eigenen System. Einfach so die Krone der Spielleitung, sag ich jetzt mal geschaffen zu haben. Und natürlich auch das ganze Thema Fachbegriffe ist vielleicht dieses gamistische. Also
David Kühn: David: Mhm.
Oliver Fedtke: Oliver: wir reden von Rollenspiel, ja immer noch von einem Spiel und ich weiß mittlerweile viel Erzählspiele. Auch so wie wir beide spielen, ist natürlich das Würfeln immer weiter so ein bisschen in den Hintergrund gegangen.
David Kühn: David: Mhm.
Oliver Fedtke: Oliver: Aber gleichzeitig ist natürlich auch das Thema Spielmechanismus, also Würfeln als Teil davon finde ich ein ganz, ganz wichtiger Teil des Spiels, weil es auf der einen Seite Struktur gibt, Systeme usw auch da kleiner Spoiler mit Sicherheit eine Idee für eine Podcast Folge. Bedeutung von System, aber
David Kühn: David: Mhm.
Oliver Fedtke: Oliver: gleichzeitig natürlich auch ein Storytreiber ist. Wie viele geniale Entwicklungen in unseren Storys hatten wir einfach nur bedingt durch den zufälligen Fall der Würfel.
David Kühn: David: Absolut.
Oliver Fedtke: Oliver: Und ich glaube, da küssen sich zwei Welten. Das eine halt wirklich das Spielerische, das Spiel Systematische, das Brettspielige und eben auch die Kreativität und die Flexibilität, aus einem Würfelwurf halt mehr zu machen als nur eine gescheiterte oder eine erfolgreiche Probe, sondern auch eine ganze Story zu entwickeln. Und da sind wir schon an dem Punkt, wo ich sage, das ist so eine der Erkenntnisse, die mir damals wegen diesem zwei B12 System von Reza gekommen ist, die mich zu einem besseren Spielleiter gemacht haben. Dieses Go with the Flow mach aus den Würfelergebnissen eine Geschichte und ich muss sagen, das trägt mich bis heute.
Oliver Fedtke: Oliver: Jetzt haben wir schon mal geklärt, wo das zwei B12 herkommt. Aber David, ich habe mir überlegt, dass das als Podcast Titel gar nicht ausreicht und deshalb hier meine ultimative Idee, wie wir unseren Podcast nennen. Und zwar heißt er zwei B12, die besten Spielleiter der Welt.
David Kühn: David: Was
Oliver Fedtke: Oliver: Was
David Kühn: David: soll ich
Oliver Fedtke: Oliver: ist
David Kühn: David: dagegen?
Oliver Fedtke: Oliver: dein erster Eindruck dazu?
David Kühn: David: Also Olli, was soll ich dir da widersprechen?
Oliver Fedtke: Oliver: Und du lachst so ein bisschen. Du kannst auch gar nicht widersprechen. Jetzt kommt es nämlich, warum ich glaube, dass das eine schlaue Idee ist. Weil
David Kühn: David: Ja.
Oliver Fedtke: Oliver: wenn man das jetzt auf den ersten Blick so liest, denke ich, provoziert es eine Reaktion, oder?
David Kühn: David: Klar. Ja, klar. Auf jeden Fall. Was? Ja, meine Reaktion gehört. Ich musste erstmal
Oliver Fedtke: Oliver: Rechteck.
David Kühn: David: lachen. Ja.
Oliver Fedtke: Oliver: Und jetzt kommt halt meine Idee dazu, um das Ganze halt auch ich sag mal sinnvoll abzurunden. die Idee dahinter ist, dass wir beide uns auf eine Mission begeben die besten Spielleiter der Welt zu werden und
David Kühn: David: Mhm.
Oliver Fedtke: Oliver: uns dafür, was es der beste Weg zur Verbesserung, Selbstreflexion
David Kühn: David: Klar.
Oliver Fedtke: Oliver: und
00:14:28: David: Mhm.
Oliver Fedtke: Oliver: dass wir uns deshalb in diesem Podcast mit Themen beschäftigen, von denen wir glauben, dass wir uns damit auseinandersetzen, dass es unsere Spielleiter Skills verbessert. Also gar nicht der Titel natürlich
David Kühn: David: Ja. Ja.
Oliver Fedtke: Oliver: auf den ersten Blick sehr provokant, aber
David Kühn: David: Mhm.
Oliver Fedtke: Oliver: eigentlich
David Kühn: David: Mhm.
Oliver Fedtke: Oliver: nicht dazu gedacht, nach dem Motto Wir sind die schon, sondern
David Kühn: David: Ja.
Oliver Fedtke: Oliver: David
David Kühn: David: Wir werden
Oliver Fedtke: Oliver: und
David Kühn: David: es.
Oliver Fedtke: Oliver: Olli
David Kühn: David: Ja.
Oliver Fedtke: Oliver: auf dem Weg zum besten Spielleiter der Welt. Und
David Kühn: David: Ja.
Oliver Fedtke: Oliver: auf die Reise nehmen wir unsere Hörer mit.
David Kühn: David: Ja.
Oliver Fedtke: Oliver: Wie findest du das?
David Kühn: David: Finde ich eine großartige Idee. Sehr, sehr schön. Super Idee. Machen wir So?
Oliver Fedtke: Oliver: Ja super, Freut mich.
Oliver Fedtke: Oliver: Wir haben uns das vorgestellt. Wir haben erklärt, woher der Name kommt. Und was fehlt denn jetzt eigentlich noch, was man darüber wissen muss, um was es hier in diesem Podcast geht?
David Kühn: David: Wir könnten vielleicht noch ein bisschen reden über die Idee des Podcasts per se. Was wollen wir eigentlich so also machen? Ich glaube, eine Antwort ist. Wir beschäftigen uns einfach sehr, sehr gerne mit dem Thema Rollenspiel. Wir beschäftigen uns viel mit dem Thema Rollenspiel und wir sprechen, wenn wir denn miteinander sprechen, auch eigentlich fast über nichts anderes. Ähm, und warum nicht? Das ein bisschen strukturierter zu machen ist vielleicht aufzunehmen und mit anderen Leuten zu teilen, war so eine Idee, die aufkam und wir probieren es. Vielleicht ist es ja von Interesse für die Zuhörerinnen und Zuhörer. Wir richten uns an alle Rollenspieler, würde ich sagen. Spieler, Spielerinnen, Spielleiter, Spielleiter innen. Ähm, das was wir machen, ist nicht spezifisch für ein Genre, ein Spielsystem, eine Spielphilosophie. Wir haben natürlich bestimmte Beispiele, die sicherlich überrepräsentiert werden. Aber grundsätzlich sind, glaube ich, unsere Einsichten das, was wir selbst lernen aus unserer Beschäftigung mit den Themen. nicht gebunden an irgendwelche Franchises, irgendwelche Marken oder irgendwelche Genres oder Spielsysteme. Und ich glaube, die Grundstruktur, die wir uns vorgenommen haben, ist, dass wir ein spezifisches Thema ins Zentrum setzen der jeweiligen Folgen und das dass dann so ein bisschen ausführlicher diskutieren. Immer so ein bisschen vorbereitet, aber durchaus auch mit offener und ja, Gespräch. Dass ich in alle möglichen Richtungen entwickeln kann, aber schon so ein bisschen strukturiert und das Ganze eingebettet in so kleinere Themen, die dann von Folge zu Folge sicherlich auch variieren werden.
Oliver Fedtke: Oliver: Das hört sich natürlich gut an! Ja, ich denke, dem kann ich mich anschließen. Ich meine, wir beide haben halt einfach auch jetzt schon sehr viel Erfahrung mit dem Spiel selbst. Wir haben schon viel gemacht und getan und haben uns da, glaube ich auch für uns sehr eingegroovt und einfach für uns auch so ein Spiel weg gefunden, der uns einfach persönlich Spaß macht. Und den würde ich gerne teilen, weil ich glaube, dass es andere da draußen gibt, die davon profitieren oder die vielleicht auch Bock haben, mal zu sehen, wie den Blick ins Wohnzimmer, ins Spielzimmer, Wie zocken die denn? Und ich glaube einfach, dass das, was wir gesammelt haben an Erfahrungen, auch gerade vielleicht bei jüngeren Spielleitern. Oder Leute, die sich auf eine ähnliche Reise machen wollen, wie wir sicherlich wenigstens dazu führen kann, dass man sich Benchmarks oder vielleicht gewisse Fragen stellt. Und gleichzeitig ist es für mich Selbsttherapie. Also einfach mal darüber zu reden Warum mache ich das denn überhaupt und zu reflektieren? Weil der beste Weg zur Verbesserung ist Selbstreflexion. Und das ist sozusagen ein sehr gutes reflektorisches Instrument. Und ich glaube, das wird ein spannender Austausch. Einfach, dass
David Kühn: David: Ja.
Oliver Fedtke: Oliver: das ist das Ding.
David Kühn: David: Ja, unbedingt.
Oliver Fedtke: Oliver: Und damit würde ich jetzt erstmal zum Highlight der aktuellen Folge kommen. Ihr könnt mich nämlich jetzt live aufs Klo begleiten. Ich muss nämlich einmal richtig auf den Pott und dann nehme ich das Mikrofon schön mit und
David Kühn: David: Natürlich.
Oliver Fedtke: Oliver: dann könnt ihr mal hören, wie der Oliver so einen abdrückt. Also bis gleich. Ich muss wirklich mal aufs Klo.
David Kühn: David: Ja,
Oliver Fedtke: Oliver: David,
David Kühn: David: ja. Alles gut.
Oliver Fedtke: Oliver: Ich stoppe mal kurz die Aufnahme. Ich
David Kühn: David: Keine
Oliver Fedtke: Oliver: bin gleich
David Kühn: David: schlechte
Oliver Fedtke: Oliver: wieder da.
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